Cat Tien Nationalpark

Also wir haben gerade echte Jet Lag Probleme. Auch die dritte Nacht war nur mit wenig schlaf gekennzeichnet. Wir sind gegen 20.00 Uhr ins Bett gegangen nach einer schönen Bootstour um den Nationalpark herum, bei dem wir Affen sehen konnten. Die kleinen Gibbons sprangen von Baum zu Baum direkt vor unseren Augen. Die Bootsfahrt war zudem eine willkommene Abkühlung nach dem sehr heissen Tag gestern. Als wir dann ins Bett gingen erklang die Musik der Natur, aber hört mal selber. Das Video ist nicht von uns, aber damit ihr mal einen Eindruck davon bekommt was hier Nachts so los ist.

Die kleine Viecher heissen cicadas und sehen so aus.

Das Bild stammt nicht von mir, sondern von Google. 

Der Krach ist so laut das an schlafen kaum zu denken war, aber hier halfen die Ohropax welche Hanna eingepackt hatte. Wir waren aber auch um 23.30 Uhr wieder wach. Ausgeschlafen? Fehlanzeige! Also haben wir beide unser Buch weiter gelesen und sind dann gegen 1.00 Uhr wieder eingeschlafen, oder besser gesagt wir haben gedöst. Gut das wir die Tour auf 7.30 Uhr verlegt hatten.

Auf  in den Nationalpark hieß es dann. Mit einem Guide vom Hotel ging es dann rüber über den Fluss. Zuerst waren wir im Rescue Center für verletzte Tiere. Dort gab es Bären „Sun Bears“ und auch verschiedene Affen zu sehen. Die Tiere werden dort betreut bis sie wieder Gesund sind und in Freiheit in den Park gesetzt werden können.

Den Bären habe ich nicht so gut erwischt.

Ihr hättet die Zähne von dem sehen sollen.

Das Rescue Center wird von einigen Organisationen unterstützt unter anderem dem WWF.

Danach ging es in den Jungel. Wir sind Querfeld ein gelaufen über kleine Trampelpfade. Dabei haben wir Bäume gesehen die einfach riesig waren. Einige davon leben schon seit 400 Jahren.

Der Baum hat kaum Wurzeln die in den Boden gehen. Die Wurzeln liegen auf der Erde und können bis zu 6 Meter hoch werden. Wie ihr sehen könnt waren die bei diesem Baum 2 Meter. Auf einem Weg sagte unser Guide dann „stay here and dont move, i will check another track, about monkeys“ Da standen wir nun alleine im Jungel. Nach etwa 10 Minuten sprachen wir darüber wie wir hier jemals rausfinden sollten wenn der Guide nicht wieder zurück kommt. Natürlich kam er zurück.  Ihr habt euch bestimmt schon gefragt warum wir so hübsche blaue Strümpfe tragen, die schützen vor den Blutegeln, die ich mal in einem Video euch zeigen möchte.

Dann ging es weiter durch den Jungel, Affen haben wir leider nicht gesehen, was uns aber nich störte da wir diese ja gestern schon gesehen hatten. Gott sei Dank haben wir keine Spinnen angetroffen!!!! Unser Guide erzählte uns aber das es reichlich Spinnen gäbe, einige sogar giftig. Nach drei Stunden waren wir dann zurück. Nachdem wir dann unsere Schuhe kontrolliert haben und uns der Guide half die Blutegel wieder loszuwerden, bedankten wir uns für die tolle Tour.

Zurück in unserer Unterkunft schwitzten wir sehr, da es drückend heiß wurde. Das lag sicherlich auch am heranziehenden Gewitter, welches uns aber 2 Stunden Später Abkühlung beschwerte. War das angenehm, von 31 Grad auf 22 Grad, herrlich. Den restlichen Tag verbrachten wir damit unsere weiterreise zu planen. Morgen wollen wir nach Mui Ne. Aufgrund der 16 Tage die wir nur haben, entschieden wir uns morgen von einem privaten Fahrer nach Mui Nee bringen zu lassen, da sonst nur die Möglickeit bestand wieder zurück nach Saigon zu fahren und von da aus die 200 Km nach Mui Ne zu starten. Das wären dann ca 7 Std. Geworden. Der private Fahrer bringt ums in 3,5 Std. nach Mui Nee. Eigentlich wären wir gerne mit dem Bus gereist, aber wir müssen Zeit sparen. Eine tolle Unterkunft haben wir uns auch schon ausgesucht. Für gerade mal 50€ für uns beide können wir drei Nächte bleiben.

P. S. In der Liga der Moskitostiche liegt Hanna diesmal vorn: Hanna 9 : Daniel 7!!!

Alerdings arten die Stiche bei mir Übel aus, meine Hand ist mega geschwollen. 

Tschau, bis bald… 

HANNA & DANIEL

Daniel Verfasst von:

Ein Kommentar

  1. Daniel
    Paul
    14. November 2017

    Bringt einen Sack voll mit Egeln für Maike

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